Eine kleine Gruppe von 6 Personen, alle wohnhaft in Binningen, gewinnt im Alleingang gegen alle Widerstände eine kantonale Abstimmung!!! Sie setzt sich zusammen aus

  • Roger Moll, Präsident, e. Landrat FDP
  • Kurt Simmler, Vizepräsident, e. Präsident SVP
  • Urs Brunner, Einwohnerrat SVP
  • Roman Oberli, Einwohnerrat SVP
  • Marina Smaldini, parteilos
  • Urs Weber, Einwohnerrat SVP

Das klare Abstimmungsresultat mit in Binningen äusserst seltenen 72 %! (NEIN) bei rekordhoher Stimmbeteiligung von 57 %! (BL 43 %) ist primär ein Sieg der geschlossenen SVP.

Während des Abstimmungskampfes haben wir in unserer SVP-Homepage nichts eingetragen, weil wir uns ganz auf die Homepage des Komitees konzentrierten: www.nein-zum-margarethenstich.ch. Sie ist auch nachträglich noch aufschlussreich, welche Argumente uns zum Erfolg verholfen haben. Doch selbst in dieser Homepage haben wir darauf verzichtet (Menge), die 32 Leserbriefe und 12 unterschiedlichen Inserate-Arten zu veröffentlichen. Alle Leserbriefe erschienen im Binninger Anzeiger, einzelne auch gezielt in anderen Zeitungen Die Inserate-Arten verteilten sich auf BAZ, BLZ, 20 Minuten, Nordwestschweizer Woche und auf alle lokalen Zeitungen im Baselbiet.  

Das Binninger Resultat mit 72 % NEIN ist in dieser Höhe sehr überraschend und überwältigend. Dazu hat die SVP Binningen mit ihren 4 Vertretern im sechsköpfigen Referendumskomitee massgeblich beigetragen. Offensichtlich ist es dem Komitee gelungen, das Binninger Stimmvolk zu überzeugen, dass ihm mit dem Margarethenstich mehr Nach- als Vorteile erwachsen würden. Es braucht schon eine besondere Optik, das Gegenteil zu behaupten. Vor allem der Binninger Gemeinderat sollte über die Bücher und sich ernsthaft fragen, wie weit weg er von der Bevölkerungsbasis politisiert. Und wieder einmal, wie bei früheren Vorlagen (Fusion BL/BS, Schloss, Werkhof, ...), kämpfte die SVP Binningen dabei als einzige Partei ... und siegte erneut.

Die SVP setzt sich auch weiterhin für nachhaltige Verkehrslösungen ein, die wirklich einen Nutzen bringen. Treten Sie doch unserer Sektion bei, um aktiv an einer sinnvollen Verkehrs- und Umweltpolitik mitzuwirken. Kontaktperson: Kurt Simmler, Bruderholzrain 42B, 4102 Binningen, Tel. 061 421 56 65, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Wir danken allen Binningerinnen und Binningern herzlich, die das Komitee in irgendeiner Form unterstützt (viele Spenden!) und ein Nein in die Urne gelegt haben.

Die SVP-Mitglieder des Referendumskomitees «NEIN zum Margarethenstich»

Urs Brunner, Roman Oberli, Kurt Simmler und Urs Weber

Ein herzliches Willkommen auf der Homepage der SVP Binningen. Wir bemühen uns, Sie immer über Wahlen und Abstimmungen genauestens zu informieren, damit es Ihnen leichter fällt, die richtige Entscheidung zu treffen. Als SVP vertreten wir entschieden eine bürgerliche Politik.

Unsere Schwerpunkte sind:
-  öffentliche Finanzen (ausgeglichener öffentlicher Haushalt)
-  Bildung  (leistungsorientierte Schulen)
-  Sicherheit  (restriktive Asyl- und Ausländerpolitik)
-  Wirtschaft  (weniger Staat, bezahlbares Gesundheitswesen)
-  Gesellschaft  (kein Sozialmissbrauch, Pflege der Traditionen)

Wir würden uns freuen, wenn Sie Ihre Ziele gemeinsam mit uns verfolgen könnten. Treten Sie uns bei! Unsere Richtung korrespondiert stark mit derjenigen der Kantonalpartei. Trotzdem liegt uns das Gemeindewohl sehr am Herzen, wofür wir uns auch über die Fraktion einsetzen. Wenn Sie sich angesprochen fühlen, freuen wir uns, Sie bald als Mitglied bei uns begrüssen zu dürfen. 

haberthuer felix

Dr. Felix Haberthür
Parteipräsident

 

 

Das Baselbieter Stimmvolk hat mit einem Anteil von 57 % NEIN den Bau einer Tramlinie von der Haltestelle Dorenbach in Binningen bis zur Haltestelle Margarethen deutlich abgelehnt.

Binningen, von dieser Vorlage am meisten betroffene Gemeinde und Wohnort der sechs Komitee-Mitglieder, erzielte mit 72 % gar ein sensationell klares Resultat. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle bei allen Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, welche uns ihr Vertrauen geschenkt haben, ganz herzlich bedanken.

Es fiel unserem kleinen Komitee nicht leicht, nach erfolgreichem Referendum gegen eine übermächtige Phalanx von prominenten Vertretern aus Politik, Wirtschaft, kantonalen und kommunalen Behörden sowie allen Parteien – ausser der SVP – anzutreten.  Denn es war davon auszugehen, dass diese über weit mehr personelle und finanzielle Mittel verfügen würden, um einen Abstimmungskampf über Monate erfolgreich zu führen. Dem hatten wir vor allem viel Herzblut und überzeugende Argumente entgegenzusetzen.

Der Erfolg bestätigt, wie gut unsere direkte Demokratie funktioniert. Es ist uns gelungen, der Mehrheit der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger die negativen Folgen dieses Luxusprojektes aufzuzeigen. Insbesondere hat mit diesem Nein die Baselbieter Stimmbevölkerung dem Leimental die hohe ÖV-Qualität bewahrt, denn die Direktverbindung in die Innerstadt bleibt erhalten. Das Nein zum Margarethenstich ebnet nun den Weg für wirklich sinnvolle und nachhaltige Verkehrsprojekte.

Referendumskomitee «Nein zum Margarethenstich»